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Eine Stimme, in der man baden möchte.
Wunderschön, wie die energetisierenden Schwingungen die Seele umhüllen und füllen. Dieser Gesang
ist geformt durch den Reichtum eines humorvollen tiefsinnigen Geistes. Erdig tief oder brillant hoch, Gabriele Hasler singt so spontan und natürlich wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Wie bei jeder
Meisterin klingt es ganz leicht: klar, genau so muss es sein.
Inspiriertheit und Spiritualität sind organisch gewachsen durch
jahrelanges eigenständiges Forschen und die Lust am Klang. Gabriele
Haslers Musik lädt ein: Liebhaber der Virtuosität ebenso wie Menschen, die einfach offenen Ohres ein Klangbad genießen möchten.
- Mauretta Heinzelmann, Musikautorin
In ihrer konsequenten Entwicklung ist Gabriele Hasler im schillernden Niemandsland zwischen U und E angelangt, in dem sich so viele innovative Köpfe der zeitgenössischen Musik antreffen lassen.
Ihre Ausbildung erhielt sie u.a. am Berklee College of Music, ihre frühesten Wurzeln führen jedoch zurück auf Lied, Klassik und den deutschen Schlager.
Nach einem kurzen Intermezzo als Sängerin von Rock und Neuer Deutscher Welle begann Anfang der 80er Jahre die intensive Auseinandersetzung mit Jazz und Improvisierter Musik. Auf zahlreichen Tourneen im In-und Ausland sowie mit über 20 Platten-bzw. CD-Veröffentlichungen machte sie sich einen Namen als eine der kreativsten Stimmen Deutschlands.
Die Gründung ihres eigenen Plattenlabels Foolish Music (1986) ermöglicht ihr Unabhängigkeit und künstlerische Freiheit.
Als Sängerin ist sie gleichermaßen formstrenge Interpretin, "Instrument" sowie energetische Improvisatorin mit sprudelnden Ideen und einem unerschöpflichen Reichtum an vokalen Klangfarben.
Texte sind ihr wichtig. Neben eigenen, die sie in englisch, deutsch oder ihrer Phantasiesprache "Esperango" verfasst, bezieht sie immer wieder fremde Lyrik in ihre Arbeit mit ein ("sonetburger" nach Texten von Oskar Pastior; "Go In Green" nach Texten von Gertrude Stein).
In ihrer kompositorischen Arbeit ist es ihr gelungen, eine eigene und unverwechselbare Tonsprache zu finden, die Essenz ihrer "Persönlichen Folklore".
Verzwickte Grooves und Loops, durchgeformte Spannungsbögen, spätromantische Harmonik führen zu durchgestalteten Improvisationen; schwer zu sagen, wo die Vorgabe endet und die freie Verarbeitung beginnt.
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