aktuelle Hörproben



„Erst war da nur der Ton und ich. Am Ende war nur noch Ton.“
(Konzertbesucherin, September 2009)

 

 

 

Workshop/Konzert „Klangbad 100 “

10. Dezember 2011

Oldenburg, PFL Kulturzentrum

Workshop 13.00 – 18.00
Konzert 20.00
Info/Anmeldung: oh ton verein für aktuelle Musik




Ein einmaliges Erlebnis bietet das "Klangbad der 100 Stimmen" im PFL-Kulturzentrum Oldenburg von und mit Gabriele Hasler. Einmalig vermutlich allein wegen der Besonderheit, dass der gesamte Klang, genauer das "Klangbad", erst am Tag des Konzertes in einem Workshop für alle - jedermann und jedefrau - von 13.00 bis 18.00 Uhr von den Workshop-Teilnehmer erstellt wird.

Sängerische Vorbildung oder Erfahrung ist für die Teilnehmenden ausdrücklich keine Voraussetzung! Jede_r kann bei diesem Projekt, das schon in anderen Städten erfolgreich durchgeführt wurde und für das ein geringer Unkostenbeitrag (15,- €) erhoben wird, mitmachen!

In diesem Sinne sucht die Sängerin und Komponistin, die als eine der eigenständigsten Stimmen in der europäischen Jazz-Szene gilt und genauso in der world music zuhause ist wie in der Musik der Avantgarde, bis zu einhundert Menschen, die im Rahmen eines Nachmittags-Workshops gemeinsam mit ihr die Möglichkeiten der eigenen Stimme erkunden möchten.

Zwischen Lachen und Tönen, Lauschen und Schreien, Körper-Bewegungen, Ober- und Untertönen, Patterns, wie sie in der Minimal Music verwendet werden, Circle Singing und Improvisation bewegen sich die Wellen dieses Klangbads.

Alle Neugierigen und Interessierten sind herzlich eingeladen, gemeinsam in die Welt der vokalen Klänge einzutauchen, die eigene Stimme als einen Tropfen im Zusammenklang mit hundert anderen zu erleben und seine stimmlichen Fähigkeiten zu entdecken.

Workshop 13.00 -18.00 Uhr (Unkostenbeitrag 15,- €)

Konzert 20.00 Uhr



 

neu:

Improgruppe Bremen

Leitung:
Gabriele Hasler

Vom Kopf in den Bauch und zurück

In einer Atmosphäre geprägt von Neugier und Forschergeist dringen wir gemeinsam tiefer in das Reich der vokalen Improvisation ein. Abschließendes circle singing vertieft und vernetzt
das neu Gelernte. Notenkenntnisse sind nützlich
aber nicht unbedingt erforderlich.

Die Themen:
Rhythmik (Metren, Phrasierung, Body Percussion, Groove...)
Harmonik (Dur/Moll, Akkorde, Akkordverbindungen...)
Skalen (Kirchentonarten, erweiterte Skalen, Ragas...)
Stilistik (Jazz, Latin, frei...)

Kleine Exkurse und Meditationen zum Thema Improvisation runden das Konzept ab (z.B. „Improvisation als Lebenshaltung und Werkzeug für Problemlösung.“).

 

10 Termine:

13./27. Januar  10./24. Februar
9./30. März    13./27.April
11. Mai   1. Juni

Freitag, jeweils 19.30 bis 21.30
      Bewegungsraum, Am Hulsberg 11
28205 Bremen

Teilnahme 200,00 
(incl. Raummiete und Material)

Bitte vorher anmelden,
da die Teilnehmerzahl begrenzt ist (10 Teilnehmende)

Info/Anmeldung
gabrielehasler@gmx.de

 

 

 

Bremen, Kulturkirche St. Stephani

Workshop Projektchor
10. März 2012

Konzert
24. März 2012

      „Walden oder Das Gurren der Tauben“

eine sinnliche Klangperformance
von Gabriele Hasler
nach Motiven von Henry D. Thoreau

 

Ausführende:

1.Bremer Ukuleleorchester (Ltg. Olaf Emig)
Projektchor "Klangbad"
Bremer Obertonchor (Ltg. Reinhard Schimmelpfeng)
Reinhard Schimmelpfeng Obertongesang, Spiraltrommeln, Tamburen
Indra Dewan  Lesung (vom Band)
Leander Dewan  Lesung (vom Band)
Gabriele Hasler Stimme, Gesamtleitung

„I found myself suddenly neighbor to the birds,
 not by having imprisoned one,but having caged myself near them..“
(Henry D. Thoreau, Walden ;Or, Life In The Woods“)

Auf der Flucht vor der Unruhe und dem Lärm der Städte unternahm der amerikanische Schriftsteller Henry D. Thoreau Mitte des 19. Jahrhunderts ein Daseinsexperiment: für zwei Jahre zog er sich in die Wälder von Massachusetts zurück. In einer kleinen, selbst gebauten Holzhütte wollte er herausfinden, was er für ein einfaches Leben wirklich braucht. Heute spräche man wohl von einem Sabbatical. Oder von Burnout Prophylaxe. Eine zeitgenössische Variante findet sich vielleicht auf Bremens Werderinsel: Parzellen. Grün an Grün, Hütte neben Hütte...

Teile von „Walden; Or, Life In The Woods“ bilden den atmosphärischen Hintergrund für ein üppiges Klangbad
mit Stimmen, diversen Klangerzeugern, Ukulelen,
Obertongesang und Solostimme.

   Unter Anleitung von Komponistin und Sängerin Gabriele Hasler entsteht eine ekstatische Feier der Stille und der Zwischenräume, berührend und wild, ein rotierendes Kreisgewebe aus Atem und Schrei, Obertönen und Zwischentönen,
Saiten und Zweigen, Klang und Wort.

„Ich lasse gern einen breiten Rand an meinem Leben.“
(Henry D. Thoreau, Walden ;Or, Life In The Woods“)

 

 

Workshop Projektchor „Klangbad“

10. März 2012
Samstag 13.00 – 18.00
Kulturkirche
Teilnahme 32 € /ermäßigt 22 €


unter der Anleitung von Gabriele Hasler wird eine Stimm - Klang - Performance aus freiem Tönen, Singen, Sprechen, Improvisieren, Knarren, Quietschen, Lachen, Clustern und Circle Singing erarbeitet.

Diese Performance wird Teil des Konzerts am 24. März.
Keine Voraussetzungen nötig, jede und jeder ist willkommen!

Info/Anmeldung (gabrielehasler@gmx.de) oder
Kulturkirche (musikdirektion@kulturkirche-bremen.de
Stichwort Projektchor „Klangbad“)

 

 


Konzert „Walden oder Das Gurren der Tauben“

24. März 2012
Kulturkirche Bremen
17.00 – 19.00 Generalprobe
20.00 Konzert

Eintritt 16 €/ ermäßigt 9 €

 

 

 

 

 

 



22.- 24.Juni 2012

Klangbad Workshop Circlesinging

In idyllischer Umgebung verbringen wir gemeinsam drei Tage, die dem Singen von Circlesongs gewidmet sind. Lauschen, Körpererfahrung, Tönen und Improvisation führen uns zu hoch energetischen und berührenden Gesängen, die spontan aus dem Moment entstehen. Am Samstag Abend gibt Gabriele Hasler ein öffentliches Solokonzert.

Seminarhaus Deinsdorf (bei Nürnberg)

Anreise am Freitag bis 18.00, Seminarbeginn 20.00
Abreise Sonntag nach dem Mittagessen


190,- €   ermäßigt  150,- €
zuzüglich Kosten für Ü/Verpfl.
Gruppengröße max. 20
Info/Anmeldung: gabrielehasler@gmx.de

 

 

Lauschmodus

Im Zentrum meiner musikalischen Arbeit steht das Lauschen, die bewusste Öffnung nach innen und außen. Lauschen führt zu optimaler Körperspannung, innerviert das Zentralnervensystem und die Feinmuskulatur. Lauschen ist verbunden mit dem Gefühl von Weite und Raum, mit Stille und Präsenz. Lauschen führt zu äußerster Achtsamkeit und bewertungsfreier Offenheit für das, was tönen möchte. Lauschen ist Neugier und Spiel, Freude und Glück. Lauschen befreit vom lärmenden Egomodus (Denken) und führt hin zum Empfinden des verbindenden Raums dahinter. Letztlich ist Lauschen Präsenz und Liebe...

Spüren
Die Resonanzen und Vibrationen der Stimme im eigenen Körper spüren und wahrnehmen. Nach und nach den ganzen Körper zum Schwingen bringen. Zum Klangkörper werden, es schwingt die feste Materie in Form von Knochen und Fleisch, es schwingt auch die flüssige Materie von der Zellflüssigkeit bis zu den Blutbahnen, die Schwingungen des zentralen Nervensystems harmonisieren und energetisieren sich und es schwingt die Luft. Im Körper und darum herum. Zum Spüren gehört auch das Spüren von Emotionen und Gefühlen, die eng mit der Stimme verknüpft sind. Klang und Stimme aktivieren direkt das limbische System(zuständig für Gefühle) im Gehirn.

Circlesongs
Spontan entwickelte Kreisgesänge, die ihre Wurzeln in verschiedenen Kulturen der Welt haben. Durch ostinates Wiederholen einfacher Grundmotive, die sich tonal und rhythmisch überlagern, entsteht ein tranceartiger Sog. Es können nach und nach durch das Einführen weiterer Motive hoch komplexe und musikalisch herausfordernde Strukturen entstehen. Improvisationen darüber sind möglich. Circlesongs sind energetische Lebewesen, die ein Eigenleben entwickeln. Circlesongs sind im Grunde immer Momentaufnahmen und nicht wiederholbar. Sie spiegeln die musikalische Energie des Jetzt. Sie sind frei von jeglichem Leistungsanspruch und funktionieren IMMER. Sie machen Spaß und führen zu Erleben von Flow.

Heilung/innere Klangmassage/ Intention
Die menschliche Stimme gilt als eine der kraftvollsten, heilenden Kräfte auf der Erde.
Die Stimme ist ein heilendes Instrument, vor allem, wenn sie mit bewusster Haltung (Intention) eingesetzt wird. Wenn wir singen erfahren wir, dass wir Gefühle mit unserer Stimme durchdringen können, dass wir auf den Gefühlswellen surfen können.
Das heilende Singen entsteht immer aus dem Moment heraus, erschafft sich selbst, orientiert sich am aktuellen Moment. Die kreative Kraft der Stimme kann Hirnwellen ausgleichen, die Atmung vertiefen, den Herzschlag verlangsamen und ein allgemeines Wohlbefinden verleihen.
Der hohe Wasseranteil in unserem Körpergewebe hilft den Klang zu leiten, die Wirkung ist vergleichbar mit einer tiefen Massage.
Wichtig ist, dass wir nach dem Singen in die Stille gehen. Die Töne verändern etwas und die Stille erlaubt dem Körper die Frequenzen zu empfangen und zu integrieren.

Stille
Stille bedeutet für mich nicht unbedingt die Abwesenheit von Außengeräuschen. Stille, so wie ich sie verstehe, ist das vertikale Eintauchen in die Tiefe des Jetzt. Tantra für die Ohren. Ein weit werden, eine Ausdehnung, die sich mit dem Denklärm nicht mehr identifiziert, sondern ihm vielleicht nur noch freundlich lauscht. „Wie KLINGEN denn meine Gedanken gerade. Und wie klingt der nächste Gedanke? Und wie klingt der Raum zwischen meinen Gedanken?“ Stille bedeutet für mich innere Ruhe und Gelassenheit, wie ich sie auch beim Meditieren erfahren kann. Oder beim Kochen. Oder beim Gärtnern. Oder beim Spielen mit einem kleinen Kind.

Stimmbiographie
Wir alle haben eine einzigartige Stimmbiographie. Das zeigt sich in der Einzigartigkeit unserer Stimme mit ihrem charakteristischen und unverwechselbaren Frequenzspektrum. Eine gesunde und verbundene Stimme bringt uns authentisch in die Welt und in entsprechende Resonanz, innen und außen. Körper und Gefühl, das wahre Selbst klingen mit (per sonare). Stimmprobleme verweisen auf Blockaden. Arbeit an und mit der Stimme ist IMMER auch Heil- und Prozessarbeit. Die meisten von uns kennen Scham und den inneren gnadenlosen Kritiker, oft durch unschöne frühe Erlebnisse hervorgerufen („Du kannst ja gar nicht singen!“ „ Du bist zu laut!“ „Du singst falsch!“ etc ) Wir alle haben aber auch eine rezeptive Stimmbiographie. Das Hören von Kinderliedern, die Wiederbegegnung mit charismatischen Stimmen (z.B. Esther Ofarim) haben noch heute die Kraft, uns schlagartig mit den Gefühlen von damals zu verbinden!

 

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Creative Vocal Centre
Stimmen von „Klangbad“ - Teilnehmenden

„...etwas Schönes, so gut methodisches Singen habe ich noch nie erlebt. Vielen Dank, es war wunderschön!“
Barbara Courmont
(Teilnehmerin beim Offenen Singen, Deutsches Chorfest 2008 in Bremen)

„Meine Stimme – sie ist immer bei mir. Aber ich bin oft nicht bei ihr.“
Sabine Warsch
(Teilnehmerin VHS Sommerakademie 2009)

„In mir ist etwas in Schwingung geraten, bei dem ich nicht mehr wusste, dass es einmal Teil von mir war.
Regina Sommer
(Teilnehmerin VHS Sommerakademie 2008)

„Ich höre besser. Heute Morgen konnte ich meinen Wecker wieder ticken hören.“
Sandra Meyer (Teilnehmerin VHS Sommerakademie 2009)

„Ich bin einfach glücklich.“ „Ich auch.“
(Teilnehmer der VHS Sommerakademie 2009)

„Also DAS ist mit Stille gemeint!“
(Teilnehmer der VHS Sommerakademie 2009)

„Erst war da nur der Ton und ich. Am Ende war nur noch Ton.“ (Konzertbesucherin, September 2009)