aktuelle Hörproben



„Erst war da nur der Ton und ich. Am Ende war nur noch Ton.“
(Konzertbesucherin, September 2009)

 

Lust auf Groove, Klang und Improvisation?

Mach mit!

Improchor Bremen

Leitung: Gabriele Hasler

Circle Singing/Klangexperimente/Poetry
Minimal Structures/Improvisation

              

Notenkenntnisse schaden nicht, sind aber nicht Voraussetzung. Gute Ohren tuns auch.

 

 

 

3./4. Mai 2014

Workshop Vocal Interplay

Vokale Improvisation in der Gruppe mit Circlesongs, Lautpoesie, Minimal Patterns, Feldimprovisation und mehr.
Lust am Experimentieren wird vorausgesetzt.

Weitere Themen:
Wie leite ich selber Improvisationen an?
Wie baue ich einen Circlesong auf?
Wie gebe und nehme ich Impulse, wie treffe ich Entscheidungen?
Wie gelange ich in den Lauschmodus, wie spiele ich mit der Wahrnehmungswippe?


Gruppengröße zwischen 12 und 20
insgesamt 12 Stunden

Am Hulsberg 11, 28205 Bremen (Hofraum)
200 € | ermäßigt 160 €

Info/Anmeldung: gabrielehasler@gmx.de

 

 

 

Samstag 5. Oktober 2013
14.00 - 18.00

Workshop Projektchor "Klangbad"

Werde Teil des Projektchors und des Konzerts am 19. Oktober! Es sind keine sängerischen Voraussetzungen erforderlich, es genügt Neugier und die Lust, mit der eigenen Stimme unter der Anleitung von Gabriele Hasler zu experimentieren.

Kulturkirche St. Stephani
Stephanikirchhof 8, 28195 Bremen
   (Teilnahmebeitrag 32 €, ermäßigt 22 €)

Anmeldung/Info: gabrielehasler@gmx.de

 

 

19. Oktober 2013
Kulturkirche St. Stephani

Konzert

small small but big

Gabriele Hasler  Stimme, Elektronik
Christian Thomé  Perkussion, Elektronik
Projektchor Klangbad

          Die Begegnung zweier Spitzenmusiker der zeitgenössischen Improvisationsmusik verspricht ein spannendes Konzerterlebnis.

         Aus Haslers Texten und Songpartikeln sowie Thomés
         atmosphärischen Perkussionsstrukturen entstehen aufregende
         Soundscapes aus Loops, Delays und gesungenen Linien.

          Der Projektchor Klangbad steht für dirigierte Intuition, für vokale Schwarmintelligenz zwischen zarten
Unisonopassagen und wirbelndem Chaos.

Lauschmodus

Im Zentrum meiner musikalischen Arbeit steht das Lauschen, die bewusste Öffnung nach innen und außen. Lauschen führt zu optimaler Körperspannung, innerviert das Zentralnervensystem und die Feinmuskulatur. Lauschen ist verbunden mit dem Gefühl von Weite und Raum, mit Stille und Präsenz. Lauschen führt zu äußerster Achtsamkeit und bewertungsfreier Offenheit für das, was tönen möchte. Lauschen ist Neugier und Spiel, Freude und Glück. Lauschen befreit vom lärmenden Egomodus (Denken) und führt hin zum Empfinden des verbindenden Raums dahinter. Letztlich ist Lauschen Präsenz und Liebe...

Spüren
Die Resonanzen und Vibrationen der Stimme im eigenen Körper spüren und wahrnehmen. Nach und nach den ganzen Körper zum Schwingen bringen. Zum Klangkörper werden, es schwingt die feste Materie in Form von Knochen und Fleisch, es schwingt auch die flüssige Materie von der Zellflüssigkeit bis zu den Blutbahnen, die Schwingungen des zentralen Nervensystems harmonisieren und energetisieren sich und es schwingt die Luft. Im Körper und darum herum. Zum Spüren gehört auch das Spüren von Emotionen und Gefühlen, die eng mit der Stimme verknüpft sind. Klang und Stimme aktivieren direkt das limbische System(zuständig für Gefühle) im Gehirn.

Circlesongs
Spontan entwickelte Kreisgesänge, die ihre Wurzeln in verschiedenen Kulturen der Welt haben. Durch ostinates Wiederholen einfacher Grundmotive, die sich tonal und rhythmisch überlagern, entsteht ein tranceartiger Sog. Es können nach und nach durch das Einführen weiterer Motive hoch komplexe und musikalisch herausfordernde Strukturen entstehen. Improvisationen darüber sind möglich. Circlesongs sind energetische Lebewesen, die ein Eigenleben entwickeln. Circlesongs sind im Grunde immer Momentaufnahmen und nicht wiederholbar. Sie spiegeln die musikalische Energie des Jetzt. Sie sind frei von jeglichem Leistungsanspruch und funktionieren IMMER. Sie machen Spaß und führen zu Erleben von Flow.

Heilung/innere Klangmassage/ Intention
Die menschliche Stimme gilt als eine der kraftvollsten, heilenden Kräfte auf der Erde.
Die Stimme ist ein heilendes Instrument, vor allem, wenn sie mit bewusster Haltung (Intention) eingesetzt wird. Wenn wir singen erfahren wir, dass wir Gefühle mit unserer Stimme durchdringen können, dass wir auf den Gefühlswellen surfen können.
Das heilende Singen entsteht immer aus dem Moment heraus, erschafft sich selbst, orientiert sich am aktuellen Moment. Die kreative Kraft der Stimme kann Hirnwellen ausgleichen, die Atmung vertiefen, den Herzschlag verlangsamen und ein allgemeines Wohlbefinden verleihen.
Der hohe Wasseranteil in unserem Körpergewebe hilft den Klang zu leiten, die Wirkung ist vergleichbar mit einer tiefen Massage.
Wichtig ist, dass wir nach dem Singen in die Stille gehen. Die Töne verändern etwas und die Stille erlaubt dem Körper die Frequenzen zu empfangen und zu integrieren.

Stille
Stille bedeutet für mich nicht unbedingt die Abwesenheit von Außengeräuschen. Stille, so wie ich sie verstehe, ist das vertikale Eintauchen in die Tiefe des Jetzt. Tantra für die Ohren. Ein weit werden, eine Ausdehnung, die sich mit dem Denklärm nicht mehr identifiziert, sondern ihm vielleicht nur noch freundlich lauscht. „Wie KLINGEN denn meine Gedanken gerade. Und wie klingt der nächste Gedanke? Und wie klingt der Raum zwischen meinen Gedanken?“ Stille bedeutet für mich innere Ruhe und Gelassenheit, wie ich sie auch beim Meditieren erfahren kann. Oder beim Kochen. Oder beim Gärtnern. Oder beim Spielen mit einem kleinen Kind.

Stimmbiographie
Wir alle haben eine einzigartige Stimmbiographie. Das zeigt sich in der Einzigartigkeit unserer Stimme mit ihrem charakteristischen und unverwechselbaren Frequenzspektrum. Eine gesunde und verbundene Stimme bringt uns authentisch in die Welt und in entsprechende Resonanz, innen und außen. Körper und Gefühl, das wahre Selbst klingen mit (per sonare). Stimmprobleme verweisen auf Blockaden. Arbeit an und mit der Stimme ist IMMER auch Heil- und Prozessarbeit. Die meisten von uns kennen Scham und den inneren gnadenlosen Kritiker, oft durch unschöne frühe Erlebnisse hervorgerufen („Du kannst ja gar nicht singen!“ „ Du bist zu laut!“ „Du singst falsch!“ etc ) Wir alle haben aber auch eine rezeptive Stimmbiographie. Das Hören von Kinderliedern, die Wiederbegegnung mit charismatischen Stimmen (z.B. Esther Ofarim) haben noch heute die Kraft, uns schlagartig mit den Gefühlen von damals zu verbinden!

 

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Creative Vocal Centre
Stimmen von „Klangbad“ - Teilnehmenden

„...etwas Schönes, so gut methodisches Singen habe ich noch nie erlebt. Vielen Dank, es war wunderschön!“
Barbara Courmont
(Teilnehmerin beim Offenen Singen, Deutsches Chorfest 2008 in Bremen)

„Meine Stimme – sie ist immer bei mir. Aber ich bin oft nicht bei ihr.“
Sabine Warsch
(Teilnehmerin VHS Sommerakademie 2009)

„In mir ist etwas in Schwingung geraten, bei dem ich nicht mehr wusste, dass es einmal Teil von mir war.
Regina Sommer
(Teilnehmerin VHS Sommerakademie 2008)

„Ich höre besser. Heute Morgen konnte ich meinen Wecker wieder ticken hören.“
Sandra Meyer (Teilnehmerin VHS Sommerakademie 2009)

„Ich bin einfach glücklich.“ „Ich auch.“
(Teilnehmer der VHS Sommerakademie 2009)

„Also DAS ist mit Stille gemeint!“
(Teilnehmer der VHS Sommerakademie 2009)

„Erst war da nur der Ton und ich. Am Ende war nur noch Ton.“ (Konzertbesucherin, September 2009)