"Eine der wandlungsfähigsten, mutigsten, kreativsten
Jazzstimmen Europas." (Joachim Ernst Berendt)

"Gabriele Hasler ist als Sängerin nie völlig zufrieden damit gewesen, Lieder singen zu müssen: Hat das Vokalistinnen-Leben nichts Besseres zu bieten?
Nicht, dass sie das nicht könnte- das Gegenteil ist oft genug bewiesen. Aber sie ist mehrere Schritte weiter gegangen. Da gab es zum Beispiel eine geheimnisvolle, aus dem Japanischen in eine Art verschlungenes Halbdeutsch übertragene Gebrauchsanweisung für eine Uhr: verwirrende, gleichwohl rätselhaft klangvolle Anweisungen für unausführbare Tätigkeiten, die einen banalen Gegenstand in ein flirrendes Licht rückten. Oder ein Lied in der bisher unbekannten Sprache Esperango ("Koliander, Sandarinen zusa Lamander"). Die Texte sind hier klangliche Ereignisse, in denen kleine, scheinbar bedeutungstragende Teile ephemer aufleuchten, ohne die Bewegung der Worte im Nebelhaften nachhaltig aufzuhellen. So muss sich die Musik, muss sich die Interpretation nicht zum Sendboten von Inhalten degradieren lassen."
(Hans Jürgen Linke, Frankfurter Rundschau)

Nach ihrer Ausbildung (u.a. am Berklee College of Music, Boston) begann Gabriele Hasler Anfang der 80er Jahre die intensive Auseinandersetzung mit Jazz, Improvisierter Musik und Avantgarde.
Auf zahlreichen Tourneen im In- und Ausland, u.a. für das Goethe Institut sowie mit über 20 Platten- bzw. CD – Veröffentlichungen machte sie sich einen Namen als eine der kreativsten Stimmen Europas.

1984 erhielt sie den SWF Jazzpreis und gründete ihr eigenes Plattenlabel Foolish Music (Vertrieb JazzHausMusik, Köln).

Ihre 1. Eigenproduktion “God Is A She“ erhielt 1986 den deutschen Schallplattenpreis.

Um ihr Konzept des “Instrumentalen Singens“ zu lehren, gründete sie 2000 ihr eigenes Unterrichtsinstitut, das “Creative Vocal Centre“.

Als Solistin war Gabriele Hasler Gast bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehproduktionen, so u. a. bei Claus Bantzers “Tu Deinen Mund auf für die Stummen“ (für Kammerchor, Jazzensemble und Solostimme, NDR 1993) sowie bei Bernd Konrads “Strange Fruit“
(für Sinfonieorchester, Jazzensemble und Solostimme, SWR 1995).

Zusammenarbeit in diversen Projekten u.a. mit Anders Jormin, Matthias Schubert, Arkadij Schilkloper, John Wolf Brennan, HansLüdemann, Daniele Patumi, Lindsey Cooper, Elvira Plenar, Lauren Newton, Jaap Blonk, Bobo Stenson, Christof Lauer, Gunter Hampel, Louis Sclavis, Adelhard Roidinger, Urs Leimgruber, Salome Kammer, Wolfgang Stryi, Günter “Baby“ Sommer, Celine Rudolph, Reggie Workman, Andrew Cyrille...

 

Projekte

1981 - 89 "Gabriele Hasler & Foolish Heart"
Veröffentlichungen: "Crazy" Thein (1984), "God Is A She" Foolish Music (1986) Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

1988 Mitbegründerin von "dAs prOjekT"
Veröffentlichung: "dAs prOjekT" Foolish Music (1988)

1989 - 91 "Hasler Bründl Schipper"
Veröffentlichung: "Listening To Löbering" Foolish Music (1989) Konzertmitschnitt

1989: Preis beim Kompositionswettbewerb für Jazzchor des Landes Nordrhein Westfalen.

1989-95 "OrganIC VoICes"
Veröffentlichung: "OrganIc VoICes" Leo Records (1994)

1991-94 "Gabriele Haslers Personal Notebook"
Veröffentlichung: "Gabriele Haslers Personal Notebook" Foolish Music (1990)

1992: Kandidatin des Landes Hessen für die Villa Massimo

1992-96 "sonetburger"
ach Texten von Oskar Pastior (Auftragskomposition des NDR)
Veröffentlichung: "sonetburger" Foolish Music (1993)

1992-94 "Spiders Lovesong"
Veröffentlichung: "Spiders Lovesong" Foolish Music (1993)

1994 - 2009 Duo Hasler Hanschel "Go In Green”
Veröffentlichung: "Go In Green" JazzHausMusik (1995)

1996 "Gabriele Haslers Rosenstücke"
Veröffentlichung: "Gabriele Haslers Rosenstücke" Foolish Music (1996) Koproduktion mit dem WDR

1996 "Familienglück"
Veröffentlichung: "Familienglück" Foolish Music (1997)

1999 - 2002 "Gabriele Haslers Personal News"

Seit 2002 Soloprogramm "Flow"
Veröffentlichung "Flow" Foolish Music (2004)

Seit 2002 “Pigeon”
Veröffentlichung: “Pigeon” JHM 120

2003 “Study Nature” (Auftragskomposition)
Gabriele Hasler voc, comp / Roger Hanschel as Kammerchor Harvestehude unter der Leitung von Claus Bantzer
Uraufführung im Bremer St. Petri Dom, Januar 2003

1997- 2005 “Sprache. Stimme. Stimme. Klang.“
Oskar Pastior, Lesung / Gabriele Hasler, Stimme, Komposition.

Seit 2003 “Lovesongs” Duo Hasler Hanschel
Veröffentlichung: “Lovesongs” Foolish Music (2003)

Seit 2004 “frösche und teebeutel.”
Oskar Pastior, Lesung / Gabriele Hasler, Stimme, Komposition / Roger Hanschel, Altsaxophon
Veröffentlichung "frösche und teebeutel" Foolish Music (2006)

2003 Tentett “Gabriele Haslers Relevant News”

Seit 2005 "G.bete 365"
Soloperformance
Veröffentlichung "G.bete 365" Foolish Music (2007)

2006 - 2009 "Canta Rhei" Duo Hasler Hanschel
Veröffentlichung "Canta Rhei" Foolish Music (2007)

Seit 2006 Zusammenarbeit mit dem Kölner Chor "Les Saxosythes". Ltg. Dietmar Bonnen
Auftragskomposition für das Deutsche Chorfest 2008 in Bremen

2006 Duo Hasler Hanschel mit dem Darmstädter Konzertchor (Ltg. Wolfgang Seeliger)
Uraufführung Liederzyklus "frösche und teebeutel"

Seit 2006 Zusammenarbeit mit der Bremer Filmemacherin Monika B.Beyer. Der Porträtfilm über Gabriele Hasler „Drei Mantren für Pi und Pi“ hat am 18. 11. 2009 Premiere.

Seit 2008 „Presence“
Performance Duo mit der Worpsweder Tänzerin Gudrun Soujon

2009 „Interchange“ mit dem Pianisten Josep-Maria Balanyà (Radio Bremen Mitschnitt).

Seit 2009 Zusammenarbeit mit dem Tiroler Akkordeonisten Florian Oberlechner.

Im Dezember 2009 reist Gabriele Hasler für das Goethe Instutut nach Togo/Lomé, um dort mit Chören zu arbeiten.

 

Gabriele Hasler als Gast

seit 1991 "Südpool" (Ltg. Bernd Konrad, Herbert Joos; u.a. mit Thomas Heidepriem, Günter Lenz, Claus Stötter, Günter "Baby"Sommer)

1993 "Tu Deinen Mund auf für die Stummen", Jazzkantate von Claus Bantzer für Sologesang, Jazzensemble, Sprecher und Chor (mit Christof Lauer, Bobo Stenson, Gunnar Plümer, Ralf Hübner, Christoph Bantzer und dem NDR Chor; nach Texten von Peter Rühmkorf und Erich Fried) weitere Aufführung 1998 in F-Marseille

1994 "5:8"
eine Produktion des Mutare Musiktheaters Frankfurt nach einer Komposition von Gerhard Müller-Hornbach für Solostimme, Tanz, Licht und drei Schlagzeuger

1995 "seinesgleichen"
NDR- Auftragskomposition nach Texten von Oskar Pastior (mit Elvira Plenar und Andreas Willers)

1995 Sängerin/Darstellerin bei "Strange Fruit", einer Komposition von Bernd Konrad über das Leben von Billie Holiday für Solostimme, Jazzensemble und Sinfonieorchester; Uraufführung Konstanz, weitere Aufführungen in Hof und Worms (Festival)

1995 Komponistin/Sängerin/Darstellerin bei "Crossfade", einer Produktion des Mutare Musiktheaters Frankfurt (Regie Andrea Schwalbach;u.a. mit Lars Lindvall, Renate Wicke, Susanne Schyns) Uraufführung Mousonturm Frankfurt; 1996 Maifestspiele Wiesbaden

1996 "Andreas Willers Octet" (Ltg. Andreas Willers; Jörg Huke, Arkady Shilkloper, Claudio Puntin,Matthias Schubert, Anders Jormin und Jim Black)

2002 - 2005 "Ex Tempore"
(Musikalische Leitung: Ursel Schlicht (New York) u.a. mit Jamie Baum, Tomas Ulrich, Ravish Momin, Thomson Kneeland, Hakim Ludin; Konzerte u.a. in New York und beim Guelph Festival, Kanada, 2004)

Als Solistin war Gabriele Hasler zu Gast bei den Rundfunk Big Bands Stuttgart (SDR), Hamburg (NDR), Frankfurt (HR), Köln (WDR) und Kopenhagen

1989 Gast beim ZDF-Jazzclub (mit Joy Fleming, Silvia Droste und Pascal von Wroblewski)

Veröffentlichungen zu Gabriele Haslers Arbeit

Gunna Wendt, "Die Jazz-Frauen", Luchterhand 1992

"Annäherung VIII - an sieben Komponistinnen". FURORE-Edition (darin:Oliver Kessler,"Ich betrachte mich selbst als Land", Versuch einer Annäherung).

Martin Kunzler, rororo Jazzlexikon.

Joachim Ernst Berendt/Günter Huesmann, "Das Jazzbuch"
Fischer tb.

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Fon:+49-(0)421-4916199
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